Das Bild der Woche KW 2019-19

„A Stranger Distance“
Essential PH-1
1/2849s f1.85 ISO51
Lightroom, Photoshop, Silver Efex 2 

Das Basisfoto – ein Pfad durch 2 Graswiesen an einem wunderbar sonnigen Tag, irgendwo in Ratingen-Ost – ist mit meinem Smartphone entstanden. Schon da hatte ich eine gewisse Idee im Kopf – ein düsteres, minimalistisches Bild. Das gab das Originalmotiv noch nicht her, so dass ich in Photoshop noch die Wolke und die Bäume im Hintergrund hinzugefügt habe. Ich habe immer noch ein bisschen Gewissensbisse, wenn ich so arbeite. Schließlich ist das kein „echtes“ Foto, sondern meine Vision davon in Photoshop umgesetzt. Ich habe daher immer das Gefühl, ich hätte geschummelt. Andererseits wäre dieses Werk ohne Photoshop gar nicht erst möglich gewesen. Und da es sogar auf 1x veröffentlicht wurde, ist das alles vielleicht gar nicht so schlimm 🙂

Mini-Review Minolta AF 35-105 F3.5-4.5

Minolta 35-105mm F3.5-4.5 im Makro-Modus
Sony A68
ƒ/6.3 105.0 mm 1/80 ISO 100

Als aktiver Nutzer in diversen Internetforen zum Thema Fotografie stoße ich immer mal wieder auf Geheimtipps anderer User, die sich als mal mehr und manchmal mal weniger richtig erweisen. Als Minolta-Fan und Sony-User treibe ich mich auch meist in dementsprechenden Sub-Foren herum und lese teilweise still mit oder interagiere manchmal auch selbst. So habe ich jedenfalls letztens in einem Sub-Thread auf Seite 3 (von 26) Lobeshymnen über das Minolta AF35-105 F3.5-4.5 gelesen und hatte das Glück, ein paar Tage später schon eins dieser 80er-Jahre Zooms bei Ebay zu ersteigern. 

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Das Bild der Woche KW 2019-18

„16 Descending“
Sony A68
DT 16-50 2.8 SSM
ƒ/4.5 24.0 mm 1/60 ISO400

Eigentlich wollte ich nur ein Rapsfeld mit dem Sonnenuntergang fotografieren, also ein schönes „Oldschool-Klischeebild“ und so. Eigentlich habe hier in der Gegend alles schon zu Tode fotografiert. Nichtsdestotrotz habe ich immer noch Spaß dran, hier im ländlichen die Sonnenuntergänge zu genießen, auch wenn ich rein fotografisch gesehen mittlerweile einen starken Drang zu Schwarz/Weiß entwickelt habe. Und eigentlich hatte ich mich anfangs aufgeregt, dass es kein schöner Untergang war, aber mittlerweile sehe ich, dass das besser so war. Denn anstatt tollem orangenem Licht war an dem Abend leider alles nur regnerisch und eher „grau in grau“. Das Gelb des Rapsfelds hat bei diesen Lichtbedingungen nicht so schön ausgesehen wie erhofft. Daher habe ich alles lieber in ein dramatisch-düsteres Schwarz-Weiß konvertiert, und das Rapsfeld wurde als Ergänzung zu der Baumgruppe degradiert. Und ich glaube, dass es so ein viel spannenderes Foto geworden ist, als das x-te Rapsfeldfoto im schönen Licht (und davon kann ich ja immer noch welche machen). Das alles übrigens irgendwo in Richtung Diepensiepen in Mettmann, NRW…